Das viel zu kurze Trainingsjahr in unseren Bergen nutzten 6 unserer begeisterten Nachwuchssegler um rund um das Wochenende zu Allerheiligen sich noch einmal den Wind um die Ohren wehen zu lassen. Da jedes Ding zwei Seiten hat möchten wir Euch dieses Wochenendtraining einmal aus der Sicht der Eltern und dann aus der der Kinder wiedergeben:
Die Eltern:
Wir starteten am Freitag zeitig in der früh und wurden während der gesamten Anreise vom anhaltenden starken Regen nahezu weggespült. Selbst der "sonnige Süden" hatte keine Nachsicht für die begeisterte Seglerrunde. Bevor überhaupt ans Abladen der Boote zu denken war, wurden die Kinder erst einmal wasserdicht verpackt und die Eltern suchten verzweifelt nach jedem nur erdenklichem wasserundurchlässigen Kleidungsstück. So wurde jeder nicht nur einmal bis auf die Unterhose nass. Die Kinder nutzten den ersten Tag mit mäßigen Wind so lange die immer klammer werdenden Finger es zuließen. Der zweiten Tag brachte Sonnenschein und jede Menge Arbeit um alle durchnässten Sachen zum Trocknen aufzuhängen und auszubreiten. Von Raini, der erstmals ein Training mit den Kindern durchführte waren die Kinder besonders begeistert. Und das obwohl sie bei ihm rund um die Boote wirklich alles selbst machen mussten. Keine Elternhand durfte auch nur ein Bändsel anbringen. So sahen diesmal besonders begeisterte Eltern wie Vorbereitungen auch ohne deren Hilfe reibungsloser (und oft spannungsfreier) ablaufen könnten. Fast ungläubig, mit einem Rest an Zweifel über diese "Taktik" beschlossen wir, die geschenkte und gewonnene Zeit mit einer ausgedehnten Kaffeepause verschwenderisch zu vergeuden. Der Sonntag war, dank Raini, wieder ein Erholungstag! Nur beim Aufladen der Boote durften wieder ältere, längere und stärkere Hände zupacken. Die noch immer leicht feuchten Bootsuntensilien wurden verstaut und alle traten zufrieden die Heimreise an!
Die Kinder:
Beim Abschlusstraining zu Allerheiligen am Gardasee hat es uns -im wahrsten Sinne des Wortes- eingeregnet . Am ersten Tag schüttete es wie aus Kübeln und wir mussten unsere Boote im Segelgewand aufbauen. Schließlich wurde es so kalt, dass wir nur für drei Stunden am Wasser blieben. Außerdem kam mehr Wasser von oben als vom See ins Boot!!
Am zweiten Tag wahr so schönes Wetter, dass zur Mittagszeit schon alles wieder aufgetrocknet wahr. Doch leider spielte der Wind nicht ganz mit und wir mussten bei geringen Windverhältnissen segeln. Trotzdem hielten wir – Antonia, Felix, Johanna, Matthias, Clemens und Yannis – den ganzen Tag durch. Am letzten der drei Tage segelten wir nur vier Stunden, da wir wieder nach Hause fahren mussten. Zum Glück hatten wir an diesem Tag guten Wind und die Zeit verging wie im Flug. Danach mussten wir noch die Boote verstauen und nach Hause fahren. Uns allen haben diese drei Tage gut gefallen und außerdem haben wir dort den besten Trainer, Raini, kennen gelernt !!
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Von Johanna + Martin Daum
Fotos Georg Kapelari






