Bei überaus wechselhaften Bedingungen segelten die 24 Dyas und 11 Korsare aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vom 3. bis 5. Juli am Achensee ihre Wettfahrten.
Die Dyas, ein im Alpenraum verbreitetes offenes Kielboot wartete am Freitag vergeblich auf stabilen Wind und es konnten keine Wettfahrten gesegelt werden. Am Samstag stießen die Korsare, eine traditionelle, sportliche Jollenklasse dazu. Dem schwachen Wind zum Trotz konnte Wettfahrtleiter Andreas Pfurtscheller mit seinem Team zwei Wettfahrten am Samstag segeln lassen. Sonntags setzte sich nach anfänglichem Nordwind mit abgebrochener Wettfahrt der Südwind durch und ermöglichte weitere zwei Wettfahrten für die Dyas und eine für die Korsare. Vor dem Start zur nächsten Wettfahrt kam eine Böe mit 25 Knoten (=12,5 m/s) aus dem Norden und ließ zwei Dyas-Boote zusammenstoßen. Auch die Korsare hatten ihre Mühe mit dem stürmischen Wind knapp vor der letzten Startmöglichkeit um 15:00 Uhr und so ließ die Wettfahrtleitung die Segler den sicheren Hafen anlaufen.
Aufgrund der nicht ersegelten Mindestwettfahrtanzahl von fünf Wettfahrten konnte die Dyas-Regatte nicht als Österreichische Klassenmeisterschaft gewertet werden, leider aufgrund der zu geringen Tiroler Beteiligung auch nicht als Tiroler Meisterschaft - jedoch zählte diese als letzte Wertungsregatta zum Austria-Dyas-Cup, einer österreichischen Wertung aus vier Regatten und zur österreichischen Bestenliste.
Beste Tiroler: SCTWV-Clubpräsident Toni Aichholzer mit Gerhard Obrist auf dem 10. Rang, Claudia und Dieter Stenico am 17. Rang und Ferdinand und Sabine Haslwanter am 23. Rang. (alle SCTWV)
Bei den Korsaren schafften es die Tiroler Peter Tschada und Thomas Warminger aufs Stockerl, Astrid Gessler als weitere Tirolerin mit ostösterreichischen Steuermann auf Platz 7. (alle SCTWV)
Ergebnisse Dyas
Ergebnisse Korsar
Bilder
Ergebnisse Korsar
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